Stadt- und Kreisbibliothek Wanzleben
"Lesefutter" vor Ort und vieles mehr

Rückblick 2018

18.12.2018 14:00 Uhr 1. Weihnachtsschachturnier

29.11.2018 19:00 Uhr Weihnachtslesung mit Mechtild Borrmann

Die Geschichte einer verlorenen Kindheit: Wenn das Recht nicht Gerechtigkeit ist: Spiegel-Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann mit ihrem neuen Meisterwerk "Grenzgänger" rund um ein düsteres Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte:  Heimkinder in den 50er und 60er Jahren.
Die vielfach ausgezeichnete Autorin Borrmann, die mit ihrem zuletzt erschienen Roman "Trümmerkind" monatelang auf Platz 2 der Spiegel-Bestseller-Liste stand, erzählt mit der ihr eigenen soghaft-präzisen Sprache die Geschichte einer lebenshungrigen Frau - ein ehemaliges Heimkind - , die an Gerechtigkeit glaubt und daran verzweifelt.  


 15.10.2018 Austellungseröffnung von Jörg Hörnlein

„Für mich ist das Malen Freude, Entspannung und vor allem Spannung, am Ende das Ergebnis vor Augen zu haben, da jedes Bild einmalig ist. Seit mehreren Jahren male ich immer intensiver, bin jedoch nicht auf eine Stilrichtung festgelegt. Ich male alles, was für mich schön, interessant und herausfordernd ist. Hierbei verwende ich überwiegend Acrylfarbe, jedoch auch Ölfarbe und Kreide.  Dabei lasse ich mich breitgefächert inspirieren, was die Portrait-, Tier- und Landschaftsmalerei betrifft. Interessant sind für mich auch immer wieder die unterschiedlichsten Maltechniken. Die hier ausgestellten Bilder sind erst als ein Anfang meines Schaffens anzusehen. Vermissen werden Sie vielleicht die Betitelung meiner Bilder. Ich überlasse es gern dem Betrachter, was er in den Bildern zu sehen vermag."  

17.10.2018 19:00 Uhr Reisevortrag mit Michi Münzberg  

 Tibet & Indien - Zwei Reisen ein Ziel

Was das Reisen betrifft, ist Michi Münzberg ein absoluter Spätzünder.  Mit Mitte 40 krempelte sie ihr Leben völlig um und buchte ein Ticket nach Bali. Erholung, Entspannung und endlose Strandspaziergänge schwebten ihr vor und waren sicher auch genau das, was sie in ihrer damaligen Lebenssituation brauchte.

Doch dann kam alles anders - auf der Insel der Götter erwachte ihre Abenteuerlust. Sie bestieg Vulkane, überwand ihre extreme Schlangenangst, begleitete einen Brahmanen-Priester zu mystischen Zeremonien und tauchte tief in eine bisher unbekannte Kultur ein. Seitdem zieht es Michi immer wieder nach Asien. Sie strandete quasi als Schiffbrüchige auf den Gili-Inseln, lernte die Grundlagen der Traditionellen Thai Massage in einem Tempel in Bangkok, überquerte auf den Spuren von Heinrich Harrer den Himalaya, erstieg die Stufen des Potala-Palastes in der verbotenen Stadt Lhasa, schlug sich von Delhi aus zum Thron des Dalai Lama in Nordindien durch, um von ihm den Segen zu erbitten…
Mittlerweile verbringt Michi jährlich mehrere Monate in ihrer Wahlheimat. Sie betreut das von ihr ins Leben gerufene Hilfsprojekt und führt als Guide private Reisegruppen durchs Land. Aus einem verrückten Abenteuer ist eine Lebensaufgabe geworden.
Unzählige Geschichten und Episoden füllen Michis Reisetagebücher, die zusammen mit farbenfrohen Bildern und passender Musik zu spannenden Vorträgen gewachsen sind.

04.09.2018 19:00 Uhr Literarisch-musikalische Lesung mit Sabine Raczkowski und Rainer Wilkes 

Dein Haar flog im Wind …  

Die Autorin Sabine Raczkowski liest am 4.9. um 19 Uhr aus ihrem Buch „Für immer mal" und ihrem Fundus: Prosatexte, Gedichte und Dialoge; zum Ende des Sommers, zur beginnenden Kühle und deren Bewältigung, zur Zerstreuung und Besinnung. Herbstlust oder wie immer? lautet das Motto des Abends. Begleitet wird sie vom Musiker Rainer Wilkes, der ihre Liedtexte vertont hat, die er mit seiner Gitarre und viel Herzblut vorträgt.

Der Abend wurde vom Friedrich-Bödecker-Kreis Sachsen-Anhalt e.V. und dem Förderverein der Stadt- und Kreisbibliothek Wanzleben e.V. unterstützt.

28.06.2018 15:00 Uhr Austellungseröffnung und Buchpräsentation von Renate Bretschneider

Renate Bretschneider, heute in Berlin lebend, verbrachte ein Teil ihrer Kindheit in Wanzleben und bezeichnet sich selber als "Wanzleber Gewächs". Über ihre Kindheit in Wanzleben von 1947 - 1957 berichtete sie in ihrem Buch "Komm mit!- Lauf weg! - Eine Kindheit in der Börde. Bevor aber die Lesung beginnt, eröffnet Renate Bretschneider auch ihre Ausstellung mit einigen Beispielen aus ihrem künstlerischen Schaffen, da sie nicht nur Autorin, sondern auch Malerin ist.

 23.05.2018 19:30 Uhr Satirische Fußball-Lesung mit Thomas Schweinsberg 

Der Förderverein der Stadt- und Kreisbibliothek lud in den Roten Saal der Burg zu einer Lesung der etwas anderen Art ein. Es war ein Feuerwerk satirischer Texte und ein Aufeinandertreffen von Fußball-Legenden mit ihren Fans. Neben dem Satiriker Thomas Schweinsberg war es dem Förderverein gelungen, Wolfgang „Paule“ Seguin und Marius Sowislo – früherer und heutiger Star des 1. FC Magdeburg – für die Lesung zu engagieren und zu begeistern. Vor großen Fußballturnieren wie Welt- und Europameisterschaften geht Thomas Schweinsberg mit seinem Programm auf Tour durch Deutschland. Diesmal schlüpft er in die Rolle von Tomislav Schwebezov, um die Welt unter der Überschrift „... das Spiel lesen können!“ mit seinen Ansichten über die Jagd nach dem runden Leder zu beglücken.

Zu Beginn stellte er gleich klar, dass er kein Fan des FC Bayern München ist.  Der in Köln lebende Autor ist bekennender Anhänger des MSV Duisburg.

Vor, in der Pause und nach der Lesung standen Seguin und Sowislo im Interesse der Besucher. Sie ließen sich mit ihnen fotografieren und Autogramme geben. Und noch etwas erregte das Interesse der Gäste: der originale Pokal als Zeichen des Sieges des 1. FC Magdeburg 1974 beim Europapokal der Pokalsieger. „Paule“ Seguin war in der Mannschaft und siegte mit. Auch die zur Magdeburger Zwickmühle gehörende Künstlerin Marion Bach war zu Gast, um Schweinsberg zu erleben.

Dass diese Lesung für die Besucher bei freiem Eintritt ermöglicht wurde, war der „Partnerschaft für Demokratie Landkreis Börde“ zu verdanken. Vor der Veranstaltung übergab Tilo Garlipp von der Externen Koordinierungs- und Fachstelle Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt im Namen der Partnerschaft an Vertreter des Fördervereins der Stadt- und Kreisbibliothek Wanzleben einen symbolischen Förderscheck.

Die Partnerschaft fördere nach den Worten Garlipps Projekte, die Toleranz, Transparenz und Miteinander stärken würden mit bis zu 90 Prozent der Kosten. Die Unterstützung der Lesung sei die erste Zusammenarbeit mit dem Förderverein gewesen, um das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ mit Aktivitäten zu erfüllen. 

01.03.2018 16:00 Uhr Austellungseröffnung des Domersleber Maler Siegfried Harms 

Wenn Siegfried Harms in seiner Heimat der Börde mit dem Auto oder dem Fahrrad unterwegs ist, hat der Domersleber immer seinen Fotoapparat dabei. Findet eine Landschaft oder ein Gebäude sein Gefallen, macht es klick, und er hat eine Aufnahme im Kasten.Die entwickelten Fotos bilden für Siegfried Harms dann die Vorlage für seine farbenfrohen Bilder, die er daheim in seinem Atelier in Domersleben mit den Maltechniken Aquarell und Acrylat auf die Leinwand bannt. Ebenso nutze er alte Postkarten oder Fotografien als Vorlage für seine Malerei.Seitdem sich der heute 77-Jährige ab dem Jahr 2003 im beruflichen Ruhestand befindet, widmet sich Harms als Hobby der Malerei. Viele Werke sind seither unter seiner Pinselführung entstanden.Zu seinen beliebten Motiven gehören unter anderem die Burg Wanzleben und der Marktplatz der Sarrestadt. Ebenso Straßenzüge in Domersleben oder Malereien von Häusern im Dorf, die heute nicht mehr stehen.Diese Werke habe er dem Heimatmuseum Domersleben zur Verfügung gestellt.Harms stellte seine Werke bereits bei Ausstellungen in Bahrendorf, beim Tag der Regionen in Oschersleben und auf beim Wanzleber Weihnachtsmarkt aus.Siegfried Harms wurde 1940 in Wormsdorf in der Oberen Aller geboren und besuchte in Ummendorf die Grundschule.Er absolvierte in der Landwirtschaft eine Ausbildung, die er in Oschersleben abschloss. In Schwerin machte Harms seinen Meisterabschluss in der Landwirtschaft. Anfang der 1960-er Jahre sattelte der Domersleber nochmals beruflich zum Maler und Tapezierer um.„In dieser Zeit hatte ich natürlich viel mit Farben zu tun und entdeckte meine Freude an der Malerei“, verdeutlicht der Hobbykünstler.Mit dem Eintritt in das Rentenalter habe er dann mehr Zeit und Muße für sein Hobby gefunden und so richtig mit der Malerei losgelegt. Auch habe er bis vor ein paar Jahren noch ausgedehnte Radtouren auf den Brocken oder den Hexentanzplatz bei Thale unternommen.

 

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